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Das Leben von KITT 3

Tja, und KITT3 lebt bis heute noch. Allerdings ist immer was zu tun. Klar - am 26.04.2016 hatte er 27-jährigen Geburtstag, und von ganz allein kann er sich nicht fit halten ;)
Es ist bisher die längste Zeit, die ein SX bei mir gehalten hat, und genau deswegen, werde ich diese Karosserie nicht so einfach aufgeben! Hier seht Ihr, was in der Zeit seit der Zulassung so für Arbeiten angefallen sind:


Das wichtige Motorsteuerungs-Upgrade mit dem NIStune Type 1 board! Hiermit wird das Steuergerät per Software über eine USB-Verbindung frei programmierbar. Das heißt, es können Einspritzzeiten, Zündwinkel und noch ein paar Sachen auf die Motorkomponenten abgestimmt werden.
NIStune, frisch aus Down Under angekommen! Das kleine Type 1 board. Zu sehen, der spätere USB Anschluss, der von außen zugänglich gemacht wird. Mit diesen 2x14 Beinchen kommt das Board in den Sockel, der an die Stelle des Chips im Steuergerät gelötet wird. Der Serienchip muss dafür erst entfernt werden. Das geht mit Profi-Werkzeug oder auch so: Beinchen einzeln durchknipsen, den Chip wegnehmen und die Beinchen einzeln rauslöten :) Sockel drin. Die Unterseite des Sockels. Überwiegend sauber gearbeitet. Nach einem erfolgreichen Test mit dem Stage I Chip im SX, kann jetzt das NIStune board eingesetzt werden. So sieht das dann aus. Geschickt die Kabel verlegen... Hier ist der USB Anschluss zu sehen. Er ersetzt das Poti, das zur Diagnose verwendet wurde. Es wird nicht mehr benötigt, weil NIStune offenbar eine bessere Art der Diagnose bereitstellt. Das Loch des Poti muss mit einem 10er Bohrer erweitert werden, damit der USB-B Stecker auch passt. Noch ein kleines Polster zurecht geschnitten und an das detonation detection baord geklebt, das dann das NIStune board sichert, so dass es sich nicht aus dem Sockel herauslösen kann. So. Bereit zum Wiederverschließen. Fertig ist das NIStune Steuergerät :) NIStune auf dem Car-PC installiert, und nach ein paar Versuchen, die map aus der ECU geladen und bei laufendem Motor die realtime Funktion ausprobiert. Hier ganz viele neue Werte, die man vorher nicht sehen konnte :) Und hier die aktuelle fuel map aus dem stock image. Mein zweiter Abstimmversuch ist gar nicht mal so schlecht verlaufen, nachdem ich die Dokumentation von NIStune gelesen und mir dort einige Tipps zur Vorgehensweise geholt habe. Hier sind so die wichtigsten Parameter meines Mappings. Gestartet habe ich mit einem aus dem Internet für den CA18DET mit GT2560R, Z32 LMM und 444er Ventile. NIStune unterstützt den Wechsel eines LMM, sowie das Umrechnen der Fuelmap für andere Einspritzventile. Also habe ich den S13 LMM ausgewählt und von den 444er Ventilen auf meine 370er Ventile umgerechnet. Dazu habe ich das Scaling beider maps verändert, da kein Lastzustand die letzten beiden Spalten erreicht hat. Danach erfolgte das Feintuning. Er läuft untenrum schön im Lambda-Regelkreis und obenrum fett. So gut das mit den 370er Ventilen halt geht. Die vorhandene Zündmap war untenrum sehr träge, also habe ich die Zündmap der Serienabstimmung weitestgehend übernommen. Im Turboloch könnte man noch mehr Drehmoment rausholen, aber ich traue mich nicht an die Klopfgrenze heran. Noch nicht. Insgesamt verhält er sich subjektiv besser, läuft sauberer als mit dem Stage II Chip. Im Turboloch etwas träger, obenrum etwas mehr Leistung! Die Map fährt sich so gut und sicher, dass ich das NIStune Steuergerät jetzt fest eingebaut habe und fahren werde. Nach einiger Fahrpraxis und weiteren tweaks, ist die Map jetzt untenrum gleichauf oder sogar etwas schneller als mit dem Stage II Chip. 60-100 im 4. Gang 7s. 80-120 im 5. Gang 8s. Der ZZP im Leerlauf ist jetzt wieder bei 15°, statt bei 10. Die leichte Anhebung der Anfettung beim Anlassen im warmen Zustand sorgt für ein besseres Startverhalten.
Version 10.1
Letzte Änderung: 14.09.2016